Bischof Felix bekam Besuch vom Bonifatiuswerk
Bischof Felix bekam Besuch vom Bonifatiuswerk

Zu einem Antrittsbesuch bei Bischof Dr. Felix Genn kamen am Freitag (22. Januar) Präsident Georg Freiherr von und zu Brenken und Generalsekretär Monsignore Georg Austen vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken ins Bischöfliche Palais am Domplatz.

Es gehe um einen Austausch über die "bewährte Zusammenarbeit" und über deren Perspektiven, erläuterten die Vertreter des Hilfswerks im Vorfeld.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken ist von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Förderung der Diaspora-Seelsorge beauftragt. Diese Aufgabe nimmt das von Laien gegründete Hilfswerk seit 1849 wahr.

Konkret arbeitet das Bonifatiuswerk daran, Gläubige zu befähigen, den eigenen Glauben in einer glaubensfremden, zunehmend ungläubigen Umgebung zu leben und weiterzugeben. Als Werk der Solidarität sammelt das Bonifatiuswerk Spenden und stellt diese den Diaspora-Gemeinden als Hilfe zur Selbsthilfe objekt- und projektgebunden zur Verfügung: für den Bau von Kirchen und Gemeindezentren, Jugend- und Bildungshäusern, katholischen Schulen und Kindergärten, für die Kinder- und Jugendseelsorge (Religiöse Kinderwochen, Frohe Herrgottstunden), für die Ausbildung von Priestern in der Gemeindearbeit sowie für die Motorisierung von Pfarreien.

Im Bistum Münster konzentriert sich die Unterstützung auf den Offizialatsbezirk Oldenburg, wo es insbesondere im nördlichen Teil weitläufige Diasporaregionen gibt. Vom Bonifatiuswerk gefördert wurden hier in jüngster Zeit beispielsweise die Paulusschule in Oldenburg oder die Kirche in Schillig. Im Rahmen der Mobilisierungshilfen schickte das Bonifatiuswerk seit 2004 rund 20 gelbe "Boni-Busse" in Diasporapfarreien, in denen weite Wege ansonsten ein lebendiges Gemeindeleben erschweren würden.

Die Einnahmen, die das vielfältige Engagement des Bonifatiuswerkes ermöglichen, stammen vor allem aus den Kollekten vom Diasporasonntag, aus der Erstkommunionkinder- und Firmlingsgabe, aus projektbezogenen Spendenaufrufen sowie aus Vermächtnissen. Staatliche oder Kirchensteuermittel erhält das Hilfswerk nicht.

Text/Foto: Martin Wißmann, Fachstelle Kommunikation
E-Mail: medien@bistum-muenster.de
Link zum Bonifatiuswerk: http://www.bonifatiuswerk.de/